Blutplasma spenden

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Blut spenden – Leben retten!

Auf diese einfache Formel wird eine jährlich mehrere Male mögliche Vollblutspende gebracht. Der medizinisch gesunde und körperlich buchstäblich kräftige Mensch kann im Vierteljahresrhythmus jeweils 500 ml Blut spenden, ohne dass seine eigene Gesundheit oder Fitness darunter leidet. Vergleichbar ist die Spende von Blutplasma. Das ist der flüssige Blutbestandteil für den Transport von Blutzellen. Umgangssprachlich wird das Blutplasma deswegen auch als Blutflüssigkeit bezeichnet. Blutplasmaspenden sind ebenfalls sehr begehrt, denn das Blutplasma kann sowohl zu therapeutischen Zwecken als auch zur industriellen Herstellung von Medikamenten verwendet werden. Die Einsatzmöglichkeiten sind gegenüber dem Blut deutlich vielfältiger, und dementsprechend größer ist auch die Nachfrage nach Spenden für Blutplasma.

Dauerhafter Nebenjob ohne jedes Risiko

Sowohl Blut- als auch Blutplasmaspenden werden unentgeltlich, also ohne eine Bezahlung als Gegenleistung, erwartet. Die Gewinnung von Blut, von Blutprodukten oder von Blutbestandteilen sowie die Anwendung von Bluttransfusionen sind in dem Gesetz zur Regelung des Transfusionswesens, dem TFG, näher festgelegt. Das Bundesgesetz gilt seit Juli 1998. Der Anlass für dieses Gesetz war ein bundesweiter Blutskandal aus den 1980er Jahren, als zahlreiche Bluttransfusionsempfänger mit dem HIV-Virus infiziert worden waren. Seit dem Jahre 2005 ist das TFG als nationales Recht an die EU-Vorgaben angeglichen worden. Nach § 10 TFG sollen die Spendenentnahmen, also die Blutspenden, unentgeltlich erfolgen. Dem Blutspender kann eine Aufwandsentschädigung gezahlt werden; die soll sich an dem unmittelbaren Aufwand je nach Spendenart orientieren. An dieser Stelle bietet sich die Gelegenheit, dass Unternehmen, die Blut- oder Blutplasmaspenden entnehmen, dem Spender eine Aufwandsentschädigung in Geld oder in Sachwerten gewähren. Die Angebote sind recht unterschiedlich; sie reichen vom belegten Brötchen nebst Erfrischungsgetränk über ein stärkendes Frühstücksbufft bis hin zur Bezahlung eines niedrigen zweistelligen Eurobetrages. Wer die Blutplasmaspende als Nebenjob mit einem überschaubaren Geldverdienst sieht, der kann unter deutschlandweit mehreren und durchaus gleichwertigen Anbietern auswählen.

Aufwandsentschädigung für Erst- und Folgespenden

Die Blutplasmaspende ist bundesweit gut strukturiert und straff organisiert. Vor der ersten Spende werden die gesundheitlichen und körperlichen Voraussetzungen des Spenders geprüft; unter anderem mit Blutdruck und der Relation zwischen Körpergröße und Körpergewicht. Eine Blutprobe wird ebenfalls entnommen. Ergänzend zu den persönlichen Daten wird das Ausfüllen eines aussagfähigen Fragebogens erwartet. Sämtliche Angaben werden vertraulich behandelt. Wenn wenige Tage später ein positives Ergebnis vorliegt, der „Tauglichkeitstest“ also bestanden worden ist, dann wird ein Spenderausweis ausgestellt. Darin werden ab jetzt alle Blutplasmaspenden dokumentiert, unabhängig vom Ort und dem Spendenzentrum. Der Spenderausweis für Blutplasma ist von seiner Wichtigkeit her gleichbedeutend mit dem Personalausweis zum Identitätsnachweis. Das gespendete beziehungsweise dem Blut entnommene Blutplasma wird innerhalb von 48 bis 60 Stunden vollständig erneuert. Als zeitlicher Mindestabstand zwischen den einzelnen Blutplasmaspenden werden drei bis vier Tage empfohlen. Der „eifrige“ Spender kann somit einmal wöchentlich, das heißt jährlich rund 50 Mal sein Blutplasma für gute Zwecke zur Verfügung stellen. Bei einer durchschnittlichen Aufwandsentschädigung von 20 Euro je Spende ergibt sich ein rechnerischer Nebenverdienst von jährlich 1.000 Euro. Die Spenderzentren haben individuelle und insofern auch recht unterschiedliche Methoden entwickelt, um den Spenderaufwand zu entschädigen. Bei einigen reichen sie bis hin zu Bonuszahlungen für Mehrfach- oder Vielspender, während andere sich an fest vorgegebenen Staffelungen orientieren. Die ganz überwiegende Zahl der Spenderzentren vergütet den Aufwand in Geld, und kaum in Sachwerten. Nähere Informationen dazu sind bei den bundesweit vertretenen Unternehmen und Spenderzentren zu erfahren. Zu den bekannten unter ihnen gehören:

 

Das Spenden von Blutplasma ist vergleichbar wichtig wie das von Vollblut. Der Bedarf an Blutplasma ist, auch wegen seiner vielseitigen Nutz- und Verwendbarkeit, dauerhaft gleichbleibend groß. Der Zeitaufwand ist für denjenigen Spender, dessen Wohnsitz sich in räumlicher Nähe zu einem Spendenzentrum befindet, denkbar gering. Ein monatlicher Nebenverdienst von bis zu 100 Euro ist im wahrsten Sinne des Wortes einfach verdient.

Blut spenden - Leben retten! Auf diese einfache Formel wird eine jährlich mehrere Male mögliche Vollblutspende gebracht. Der medizinisch gesunde und körperlich buchstäblich kräftige Mensch kann im Vierteljahresrhythmus jeweils 500 ml Blut spenden, ohne dass seine eigene Gesundheit oder Fitness darunter leidet. Vergleichbar ist die Spende von Blutplasma. Das ist der flüssige Blutbestandteil für den Transport von Blutzellen. Umgangssprachlich wird das Blutplasma deswegen auch als Blutflüssigkeit ...
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Bequem, regelmässig, ohne Risiko

Wer ein Spendenzentrum in der Nähe hat, kann sich hier auf ein regelmässiges Nebeneinkommen freuen!

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